Check-in schon am Vorabend erledigt und heute früh mit dem Papi-Shuttle (daaaaankeeee 🙌) Richtung ZRH gedüst. Die Dame bei der Kofferabgabe hatte uns gestern noch gewarnt: sehr grosses Personenaufkommen am Abflugtag. Alles klar, wir rechnen grosszügig Puffer ein. Spoiler: völlig unnötig.
 Alles läuft super smooth, und wir haben plötzlich Zeit im Überfluss. Perfekt, um noch kurz in der Swiss Lounge einzukehren. Spiegeleier zum Frühstück, was für ein Genuss! Beim Schwätzchen mit dem Koch erfahren wir, dass hier täglich mindestens 450 Eier für Frühstücksgerichte draufgehen. Vierhundertfünfzig, teilweise sogar mehr. Pro Tag. Der Wahnsinn.
Landing in Hamburg: dicke Nebelsuppe. Wir fragen den Taxifahrer, ob die Sonne heute frei hat. „Nein, nein – die kommt noch. Ist nur etwas spät dran.“
Deal. Die Busfahrer streiken heute, entsprechend mehr Verkehr auf den Strassen. FĂĽr uns aber völlig entspannt, wir sind ja eh zu frĂĽh. Also nutzen wir die Zeit fĂĽr einen kleinen Deep Talk mit unserem Fahrer: Politik (inkl. Nahost), Fussball und natĂĽrlich Hamburg. Beim Vorbeifahren, zeigt er uns auch gleich noch die wichtigsten SehenswĂĽrdigkeiten.Â
Seine Story? Bleibt hängen.
1980 aus Afghanistan geflüchtet, als die Russen einmarschierten. Damals auf bestem Weg, Fussballprofi zu werden, sogar Einsätze für die Nationalmannschaft. Heute, seit 26 Jahren, Taxifahrer in Hamburg. Er kennt fast jede Strasse. „Fast“, betont er. Es gebe immer noch neue.
Unsere Unterkunft haben wir, once again, über Airbnb gebucht. Ausschlaggebend: die Aussicht. Und die enttäuscht nicht. Die Wohnung liegt in der HafenCity, wird von einer Agentur betreut und der Kontakt im Vorfeld war already top. Und jetzt wird’s fast schon unwirklich: Wir dürfen 3 Stunden vor offizieller Check-in Zeit rein. Frau Koch empfängt uns persönlich, zeigt uns alles, erklärt jedes Detail. Super herzlich, super organisiert, inklusive 24/7 Telefonnummer für den Notfall. Love it.
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Und dann: Wetter-Plot-Twist. Die Sonne knallt plötzlich vom Himmel. Hamburg liefert. Die Wohnung? Absolutes Adlerhorst-Level! Riesig (3 Schlafzimmer, 2 Bäder, 2 Balkone), stilvoll eingerichtet und diese Aussicht… einfach nur wow. Drei Seiten Wasserblick, wir sind offiziell im nautischen Paradies angekommen.
Und die Nachbarschaft? Auch nicht von schlechten Eltern: Die Elphi ist nämlich gerade mal 300 Meter entfernt.
Nach dem Auspacken: erste Erkundungstour. Mission Fischbrötchen – erfolgreich. Frischeste Nordsee-Krabben, mit maximaler Wertschätzung genossen. Und ja: Die kleinen Scheisserchen zu puhlen ist echte Handarbeit. Respekt an alle, die das täglich machen. Die HafenCity hat sich in den letzten zehn Jahren ordentlich rausgeputzt. Teile davon gab’s bei unserem letzten Besuch noch gar nicht. Dazu ein neues Westfield Shopping Center, coole Bars, Restaurants und alles schön dicht beieinander.
Architektonisch? Richtig stark. Dieser Mix aus historischer Speicherstadt und modernem, cleanem HafenCity-Style funktioniert einfach.
Auf dem Rückweg decken wir uns noch mit ein paar Lebensmittel-Basics ein, bevor wir den Nachmittag ganz entspannt ausklingen lassen: Tee in der Hand, Blick auf die Elbe. Kleine Boote, riesige Tanker, alles gleitet vorbei. Und ganz ehrlich? 1000x besser als Netflix. Ich glaube, wir bleiben hier!
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